Der Universitätsbund Würzburg e.V. ...

  • ist die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Würzburg und damit der Förderverein für die Universität.
  • wurde 1921 gegründet und hat ca. 750 Mitglieder.
  • ist durch 15 Koordinierungskreise und eine Tochtergesellschaft in Unterfranken und im Main-Tauber-Kreis fest in der Region verankert.

... verfolgt im wesentlichen zwei Ziele

  • Die Vielfalt von Forschung und Lehre an der Universität finanziell zu unterstützen, insbesondere Projekte und Initiativen, für die staatliche Mittel nicht zur Verfügung stehen.
  • Die Universität durch öffentliche Vortragsreihen in ihrem Einzugsgebiet “nach außen tragen”.

Nachruf auf Dieter Schäfer

Nachruf auf Dieter SchäferAm 31. Mai 2021 ist unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Dieter Schäfer verstorben.

Von 1978 bis 1993 und 1995 bis 1997 war Dieter Schäfer zweimal Schriftführer des Universitätsbundes Würzburg. In den beiden Jahren dazwischen verlor der Unibund bedrohlich an Schwung. Wer Dieter Schäfer kannte, weiß, dass er da nicht tatenlos zuschauen konnte. Dafür lag ihm sein Unibund zu sehr am Herzen. Als er zur zweiten Amtszeit antrat, musste er der altehrwürdigen Fördergesellschaft der Universität wieder Leben einhauchen. Er tat es in seiner unnachahmlichen Art. Dieter Schäfer war ein Macher, einer der nicht nur Ideen hatte, sondern sie auch effektiv umsetzte. Als ich ihn 1995 kennenlernte kam er auf mich zu mit dem Satz: „Ich habe da was für sie, da werden sie nicht reich, aber berühmt.“ Und weil ich nicht schnell genug nein sagen konnte, war ich ab diesem Moment Teil seines Teams.

Dieter Schäfer beherrschte die Kunst des Netzwerkens und nutzte sie geschickt für den Neubeginn des Unibundes. „Die Universität nach außen tragen“, war einer von vielen Bausteinen seines Konzeptes, der dazu führte, dass der Unibund heute an 17 Standorten in Unterfranken und im Main-Tauber-Kreis fest in der Region verankert ist. Die IHK-Firmenspende, die heute „Universitäts-Förderpreis der mainfränkischen Wirtschaft“ heißt, wurde von ihm ins Leben gerufen und ist heute wichtiger Bestandteil der Förderung. „Wenn es den Unibund nicht gäbe, müsste man ihn erfinden“, schrieb der damalige Uni-Präsident Prof. Dr. Berchem in den Jahresbericht 1996.

In seiner zweiten Amtszeit hat Dieter Schäfer den Unibund in der Tat neu erfunden. Er hat damals mit strategischem Weitblick die Weichen für die aktuelle Erfolgsgeschichte des Unibundes gestellt. Dieter Schäfer hat Geschichte geschrieben, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Zum 80. Geburtstages der Fördergesellschaft hat er eine umfassende Chronik verfasst. Er war Historiker und Innovator zugleich. Die Vergangenheit mit großer Sorgfalt aufarbeiten und die Zukunft kreativ gestalten – er konnte beides. Auch deshalb waren seine Ratschläge so wertvoll.

2014 galt der letzte Auftritt unseres verstorbenen Ehrenpräsidenten Albrecht Fürst von Castell-Castell in einer Sitzung des Gesellschaftsrates Dieter Schäfer. Von ihm wurde Schäfer zum Ehrenmitglied des Unibundes ernannt. Es ist müßig darüber zu spekulieren, ob es den Unibund heute noch gäbe, wenn Dieter Schäfer 1995 nicht das Ruder so beherzt in die Hand genommen hätte. Sicher ist, der Unibund wäre heute nicht eine so erfolgreiche Fördergesellschaft an und für die Universität Würzburg.

Persönlich bin ich dankbar und stolz, dass ich einen Teil seines Weges begleiten durfte. Im Namen des Vorstandes des Unibundes sage ich danke für alles, was Dieter Schäfer für den Unibund Würzburg getan hat. Und am Ende bin ich doch reich geworden; reich an Wissen, Lebenserfahrung und Erkenntnissen, und an allem, was man von ihm lernen konnte.

Dieter Schneider, für den Vorstand des Unibundes

Foto: Thomas Obermeier

Einladung zum Konzert des Monteverdichores am 19./20. Juni 2021

Einladung zum Konzert des Monteverdichores am 19./20. Juni 2021

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Universitätsbundes Würzburg,

Da größere Chorkonzerte derzeit nicht möglich sind, möchte der Monteverdichor in Kooperation mit dem Universitätsbund zumindest ein kleines Konzertangebot mit professionellen Musikern anbieten. Hierzu hat der Monteverdichor Henry Purcells Meisterwerk "Dido & Aeneas" ausgewählt, das am Samstag, dem 19. Juni 2021 um 20.00 Uhr und am Sonntag, dem 20. Juni 2021 um 17.00 Uhr solistisch zum Klingen gebracht wird.

Die Konzerte finden in der Neubaukirche in Würzburg statt. Aufgrund der Covid-19-Pandemie dürfen sich aber nur 50 Personen gleichzeitig in der Kirche aufhalten, so dass die Besucherzahl stark begrenzt ist. Der Kartenvorverkauf ist über https://www.reservix.de/ freigeschaltet. Es wird keine Abendkasse geben.

Damit trotz der geringen Besucherzahlen möglichst viele Interessierte diesem Musikgenuss lauschen können, wird das Konzert am Sonntag vom Unibund unter https://www.youtube.com/user/mozartfestwue/featured gestreamt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude.

Ihr Universitätsbund Würzburg

 

Einladung zur Vortragsreihe „Wieviel Mozart braucht der Mensch

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Universitätsbundes Würzburg,

2021 feiert Deutschlands ältestes Mozartfest sein 100. Jubiläum und kooperiert mit dem Universitätsbund Würzburg e.V., der in diesem Jahr ebenfalls sein 100jähriges Jubiläum begeht. Aus diesem Grund findet eine gemeinsame Vortragsreihe des Unibundes mit Mozartfest und Universität Würzburg im Live-Streaming aus der Neubaukirche statt.

Verfolgen Sie die Vortragsreihe im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Mozartfestes. Alle Informationen finden Sie unter www.mozartfest.de/ueber-uns/in-den-medien/
Und: Den YouTube-Kanal finden Sie unter: https://www.youtube.com/user/mozartfestwue

Wieviel Mozart braucht der Mensch?
Die Vortragsreihe „Wieviel Mozart braucht der Mensch?“ stellt ein kulturpolitisches Podium, das aus dem Blickwinkel verschiedener Disziplinen die Frage nach dem Stellenwert von Kunst und kultureller Bildung in unserer Gesellschaft beleuchtet. In den Vorträgen, die in der Neubaukirche, der Festaula der Universität Würzburg, stattfinden, wird folgender Frage nachgegangen: Inwiefern ist die Beschäftigung mit und Investition in Hochkultur akzeptiert und gerechtfertigt angesichts gesellschaftlicher Verschiebungen und mit Blick auf aktuelle Weltereignisse? Sechs prominente Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Musik werden in Vorträgen ihre Sicht dazu darlegen. An die Vortragsreihe ist ein Stipendienprogramm geknüpft, bei dem an den Vortragswochenenden je vier Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen eingeladen werden, den Vortrag und ausgewählte Konzerte des Mozartfestes zu besuchen sowie in Begleitveranstaltungen in Austausch mit den Rednern und den Festivalkünstlern zu kommen. Die Vorträge werden anschließend im Bärenreiter-Verlag als Buch publiziert.

Der erste Vortrag findet am Sonntag 30.5.2021 ab 15 Uhr statt.
Der Dirigent und Musikwissenschaftler, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Gülke, spricht über „Der ferne Mozart – machen wir es uns mit ihm zu einfach?“ Verfolgen Sie die Vortragsreihe im Livestream auf dem YouTube-Kanal des Mozartfestes. Alle Informationen finden Sie unter www.mozartfest.de/ueber-uns/in-den-medien/

Die Termine, Referent:innen und Themen, Beginn immer 15 Uhr
30.05.2021
Prof. Dr. Peter Gülke (Dirigent und Musikwissenschaftler): „Der ferne Mozart – machen wir es uns mit ihm zu einfach?“
06.06.2021
Prof. Dr. Peter-André Alt (Literaturwissenschaftler): Unsere Kultur. Zur Ambivalenz eines Konzepts“
13.06.2021
Prof. Dr. Christoph Markschies (Professor für Theologie). „Ein fiktives Gespräch mit dem Theologen Karl Barth über Mozart und seine Bedeutung in unsicheren Zeiten“
20.06.2021
Prof. Dr. Thomas Girst (Leiter BMW Group Kulturengagement): „Kultur: Pflicht für die Politik, Kür für die Wirtschaft?“
27.06.2021
Prof. Dr. Hans Ulrich Gumbrecht (Romanist): „Von »Geschmack« zu »Intensität«: Lässt sich der existenzielle Stellenwert ästhetischer Erfahrung historisch erschließen?“
11.07.2021
Isabel Mundry (Komponistin) „Erinnerung als Utopie?“

Wir wünschen Ihnen viel Freude.

Ihr Universitätsbund Würzburg

Drittes Unibundkonzert ein voller Erfolg

Bildergalerie: 3. großes Festkonzert des Universitätsbundes in der Neubaukirche mit PreisverleihungmitVerleihung von sechs Auszeichnungen und Forschungsförderpreisen im Gesamtwert von 98.000 Euro – Musik Preisträger-Ehepaar.

Nach den erfolgreichen Festkonzerten mit Preisverleihung 2017 und 2018 fand nun am 14. November 2019 das dritte Unibundkonzert mit vielen Highlights in der Neubaukirche statt. In der gut besetzten Neubaukirche wohnten zahlreiche musikbegeisterte und forschungsinteressierte Gäste dem abwechslungsreichen Festkonzert bei. Insgesamt wurden sechs Preise und Auszeichnungen mit einem Gesamtfördervolumen von 98.000 Euro vergeben.

Das Akademische Orchester der Universität Würzburg eröffnete den Konzertabend mit Gioachino Rossinis Ouverture „Die diebische Elster“. Das Preisträgerehepaar Franziska und Florian Glemser trugen mit Stücken aus „Souvenirs de la Russie“ von Johannes Brahms und dem Konzert für Klavier und Orchester in d-Moll von Johann Sebastian Bach zum Musikprogramm bei.

Auch in diesem Jahr wurden wieder hervorragende ForscherInnen und Projekte ausgezeichnet. „Damit erhält die Universität einen großen Schub für die Förderung exzellenter Forschung und überragender NachwuchswissenschaftlerInnen an der Universität Würzburg“, freut sich David Brandstätter, Vorsitzender des Unibundvorstands.

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TV touring Stammtisch aus dem Bürgerspital am 07.11.17

Video: Der Universitätsbund (Unibund-Festkonzert) Thema: Der Universitätsbund
(Unibund-Festkonzert)

Gäste: Prof. Dr. Alfred Forchel – Präsident der Julius Maximilans Universität, David Brandstätter – Vorstandsvorsitzender des Universitätsbundes, Alexander Wiesenegg – Bürgerspital

Moderator: Volker Omert 

Zum Video

Broschüre

Weitere Informationen finden Sie in der Bröschüre "Wissen stiften, Zukunft gestalten".

Unibund Würzburg Broschüre

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